Über die Markenbindung zu einer besseren Kundenbindung

Was hat ein Hund mit Kundenbindung zu tun? Hunde sind absolut loyale Tiere, die sich den Menschen zugehörig fühlen. Loyalität und das Bedürfnis Teil von etwas zu sein sind absolut menschliche Triebe, weshalb diese Bedürfnisse auch aus Unternehmenssicht nicht vernachlässigt werden sollten: Kundenbindung ist das Zauberwort.

Markenzugehörigkeit als Wachstumspotenzial

Eine Studie des amerikanischen IT- und Beratungsunternehmens IBM hat eine Studie zur Markenzugehörigkeit veröffentlicht, die interessante Erkenntnisse zu Kundenbedürfnissen und -wünschen, aber auch hinsichtlich wirtschaftlicher Optimierungsprozesse liefert. Daraus geht hervor, dass Unternehmen mit einer hohen Markenzugehörigkeit wie Apple oder Amazon in den letzten Jahren drei Mal stärker als Unternehmen mit niedrigerer Markenzugehörigkeit gewachsen sind. Diese Tatsache verdeutlicht die Relevanz von Marken, woraus sich ein Potenzial für die Kundenbindung ableiten lässt.

Markentreue auf Produkt- und Händlerebene

Neben den etablierten Händlermarken wie Amazon gibt es auch untergeordnete Marken auf der Produktebene. Wir alle ziehen bestimmte Marken anderen Marken vor. Manchen Marken fühlen wir uns also eher zugehörig – anderen weniger. Die Markenzugehörigkeit eines Kunden kann auch in Bezug auf den Einzelhandel und Restaurants genutzt werden. Das gleiche Produkt kann beispielsweise beim Discounter oder im Fachhandel erworben werden. Die Markenbindung auf der Produktebene kann genutzt werden, um daraus eine Markenbindung auf Händlerebene zu generieren. Aber wie?

Mit der richtigen Kundenbindung kaufen die Kunden ihre Lieblingsprodukte nur noch in Deinem Geschäft. 

Händlertreue durch Kundenbindung

Durch die speziellen Anreize eines Bonussystems können Kunden direkt adressiert werden, wenn diese an bestimmten Produkten sowie wiederkehrenden Käufen einer Marke interessiert sind. Deren regelmäßige Einkäufe erfolgen dann nur noch gezielt in einem Geschäft, statt zufällig oder in verschiedenen Geschäften mit vergleichbarem Sortiment. Zudem können Gutscheine verkauft werden, bei denen z.B. nochmal 10 Prozent gratis auf den Gutscheinwert hinzukommt. Ein Beispiel: Wird ein Gutschein im Wert von 50 € verkauft, dann werden dem Kunden 55 € aufgeladen, die garantiert im Geschäft umgesetzt werden. Wenn sich Kunden bereits in einem Geschäft aufhalten, dann kaufen diese meist nicht nur einen, sondern mehrere Artikel. Insbesondere ist das der Fall, wenn zusätzlich Bonuspunkte gesammelt werden können. Der große Vorteil von Bonuspunkten und Gutscheinmechaniken ist für den Händler, dass dieser seine Preispunkte halten kann. Für die Praxis bedeutet das, dass Kunden sich nicht an reduzierte Preise gewöhnen. Ansonsten kann es passieren, dass Kunden ein Produkt in der Folge nur noch kaufen, wenn es verbilligt ist.

Aus Kundensicht bedeutet das: Immer das gleiche Produkt kaufen und gleichzeitig sparen. Geschäftsinhaber können durch das Kundenbindungskonzept von stampay und die daraus resultierenden Kaufanreize eine höhere Kundenfrequenz erwarten. Stärke die Marke deines Unternehmens und mache es zu dem Unternehmen, bei dem Kunden ihre Produkte am liebsten kaufen wollen.  

Nicolai Hurrle ist bei stampay für spannende Inhalte auf unserem Blog verantwortlich. Durch die Verknüpfung aus theoretischen Erkenntnissen und praxisnahen Beispielen generiert er wertvolle Tipps über innovative Trends für alle, die an digitaler Kundenbindung und zukunftsorientierten Bezahlsystemen interessiert sind.
Posts created 16

Related Posts

Begin typing your search term above and press enter to search. Press ESC to cancel.

Back To Top