Pimp up your Point of Sale – wie Händler und Kunden von neuen Technologien und Interaktionsmöglichkeiten profitieren

„Der Kunde ist König“ lautet ein alt bewährtes Sprichwort. Im Werben um seine Gunst ist die Erfüllung beziehungsweise das Übertreffen seiner Erwartungen für Dienstleister und Einzelhändler seit jeher oberstes Gebot. Verändert hat sich im digitalen Zeitalter lediglich das ‚Wie’ des Werbens. Denn der konsumbereite Kunde ist heute nicht nur König, sondern ein überaus verwöhntes Königskind, dass dank Internet & Smartphone nur allzu gut die Vorzüge beider Welten, die des realen Shoppens als auch die des E-Commerce, zu seinem (Preis-)Vorteil zu nutzen weiß und dementsprechend bedient werden will.

Die Shopping-Vorteile liegen altersübergreifend per Smartphone in unserer Hand

Wenn wir von dieser neuen Kundenspezies sprechen, sind damit übrigens schon lange nicht mehr nur die sogenannten „Digital und Smart Natives“ gemeint, also die Generationen, die mit Internet respektive Smartphone aufwuchsen und sich vermeintlich dort bewegen und konsumieren. Sich online zu informieren, zu vergleichen und zu shoppen ist bequem, verspricht Zeit- und Preisersparnisse und ist für einen Großteil der Bevölkerung in Deutschland – egal welchen Alters – inzwischen absolute Normalität. Selbst die Vorzüge des Smartphones sind inzwischen bei den älteren Konsumenten angekommen.

Anfassen und informieren im Laden, gekauft wird aber online?

Doch wer daraus ein chancenloses Aussterben des stationären Einzelhandels schlussfolgert und die jüngere Generation komplett an den E-Commerce verloren sieht, hat die Bedürfnisse seiner neuen Kundschaft noch nicht verstanden. Denn auch die jüngere Zielgruppe kommt durchaus mit einem Kaufinteresse in den Laden, ist dort nicht nur anzutreffen, um sich bloß inspirieren zu lassen und Produkte multisensorisch auszutesten. Nein, geshoppt wird heute mal on-, mal offline, es wird zwischen diesen hin- und hergeswitcht, ganz ohne einen der Kanäle klar zu präferieren, so das Ergebnis einer aktuellen Studie zum Konsumverhalten der Smart Natives.

Neue Kundenbedürfnisse erfordern neue Marketingkonzepte

Ein wenig zusätzliche Anstrengung und Offenheit den neuen Technologien gegenüber bedarf von Seiten der Einzelhändler allerdings durchaus, um für das gesamte Kundenklientel auch in Zukunft attraktiv zu bleiben, sind sich Marketing-Experten sicher. Gelingt es dem Händler, die Vorzüge der verschiedenen Kanäle zu bündeln anstatt die digitalen als reine Konkurrenz zu verteufeln, kann er den E-Commerce sogar übertreffen, wird zum Kundenliebling. Wie er das macht? Indem er seine eigenen Stärken ausbaut, mit digitalen Technologien verknüpft, verschiedene Verkaufskanäle bedient sowie mittels innovativer Service-Modelle, die ihn in Puncto Verfügbarkeit und Wartezeit zum E-Commerce aufschließen lassen. Also etwa schon durch so etwas Simples, wie Next Day-Delivery, Reserve & Collect oder Abhol- und Lieferservices.

Auf den echten Mehrwert kommt es an

Will der stationäre Einzelhandel wettbewerbsfähig bleiben, kommt er um das ‚Mehr‘ für den Kunden heute nicht herum. Digitale Maßnahmen und Spielereien zum Experimentieren – von interaktiven Hologrammen bis zu virtuellen Fitting Rooms, Körper- und Gesichtserkennung und mehr – bietet die Branche zuhauf. Wer beim Kunden jedoch tatsächlich punkten will, der sollte darauf achten, dass dieser darin auch einen echten Mehrwert sieht. Also neben Erlebnis und Entertainment vor allem auf Features zu setzen, die dem Kunden Zeit- und Geldersparnis oder ein Mehr an Bequemlichkeit versprechen. Erwartet werden dem Zeitgeist entsprechende Services wie kostenloses WiFi, das autonomes Surfen vor Ort ermöglicht, außerdem Services, die die Abwicklung beim Einkauf und die Informationsvermittlung erleichtern. Aber auch Features, die zur Wohlfühlatmosphäre beitragen, Exklusivität versprechen und/oder das Warten an der Kasse verkürzen, kommen beim Kunden gut an, zeigen die Versuche der letzten Jahre.

Mehr als sinnvoll: so einfach lassen sich digitale Maßnahmen am Point of Sale umsetzen

Einfach zu installieren: interaktive Touch Points am POS in Form von Touchscreen-Infoterminals sind multifunktionale Helfer, die das Verkaufsgespräch optimieren, durch virtuelle Darstellungs-, Verfügbarkeits-, Bestell- und Social Media-Features für beide Seiten einen echten Mehrwert bedeuten. Gleichzeitig erweisen sie sich als sympathische Tools fürs Marketing-Konzept, erlauben den direkten und unkomplizierten Aufbau von Kundendatenbanken, überzeugen den Kunden durch neue Feedback- und Interaktionsmöglichkeiten und belohnen ihn mit personalisierten Angeboten und Rabatten. Um innovative Marketing-Strategien am POS umzusetzen genügt übrigens schon ein einfaches Tablet, das sich in Verbindung mit einer iOS Partner App, wie sie etwa stampay bietet, im Handumdrehen zum interaktiven Info- und Kundenbindungsterminal verwandelt.